1. Tag: (Samstag)
Ankunft in Krakau, Einquartierung im Hotel. Erkundung der Krakauer Altstadt und ihres Nachtlebens.
2. Tag: Lomnica - Kezmarok 20 km Radfahren.
Morgens Radausgabe und kurze Fahrt durch Krakau an der Weichsel entlang. Dann verladen wir die Räder und fahren mit dem Bus (ca. 3-4 Stunden) nach Tatranska Lomnica (Tatralomnitz) - einem bekannten, slowakischen Tatra-Kurort. Dort essen wir zu Mittag und besteigen wieder die Räder. Die erste kurze Etappe führt nach Kezmarok (Käsmark), meistens abwärts. Es ist eine der historischen Zipser Städte mit zahlreichen bunten Häusern und einem Schloss aus dem 15. Jh.
3. Tag: Kezmarok - Levoca 30 km Radfahren.
Zuerst geht es leicht aufwärts, Lunchpause machen wir in dem malerischem Holzdorf Hradisko. Dann bewundern wir den schönen Blick auf die Tatra und den Zipser Talkessel. Den Hügelrücken entlangradelnd, sehen wir schon das Tagesziel - das Städtchen Levoca (Leutschau), Perle der Zips, ein historisches Stadtkulturdenkmal. Dort übernachten wir im Hotel, direkt am historischen Marktplatz mit seinem gotischen Rathaus aus dem 15. Jh. sowie der St. Jakob Kirche mit ihrem berühmten Hauptaltar. Rund um die Stadt ist die Stadtmauer unversehrt erhalten.
4. Tag: Levoca - Krompachy 35 km Radfahren.
Von Levoca fahren wir auf den Landwegen noch einmal etwas aufwärts, und von dem Sibenik-Hügel bewundern wir wieder den herrlichen Blick auf die Stadt, die Tatra und andere Gegenden des Zipser Landes. Von weitem erblicken wir die Sehenswürdigkeit des Tages - die Zipser Burg - eine imposante Schlossruine, heute als Unesco-Denkmal geschützt. Wir besichtigen auch die Spisska Kapitula (Zipser Kapitell) - Sitz des Zipser Bistums, sowie die im Jahre 1274 gebaute Kirche in Zehra. Die letzten Kilometer radeln wir viel abwärts und erreichen die Stadt Krompachy am Fluss Hornad, wo wir im Skihotel Plejsy übernachten.
5. Tag: Krompachy - Kosice 60 Km Radfahren.
Der Tag unserer "wildesten" Etappe - wir durchqueren die Karpaten. Jedoch ohne große Steigungen, weil die ganze Route durch das Flusstal von Hornad verläuft. Etwa 15 km lang fahren wir am malerischen Ruzin-Stausee entlang. Dann wird das Flusstal breiter, auf den Hängen sehen wir die ersten Weinberge und endlich erreichen wir Kosice (Kaschau). Die ostslowakische Hauptstadt hat einen schönen, großen Altstadtbezirk, mit zahlreichen engen Gassen und bunten Jugendstilhäusern. Über der Altstadt thront der aus dem 15. Jh. stammende Elisabeth-Dom, die größte Kirche der Slowakei. Eine moderne Attraktion ist ein farbig beleuchteter Brunnen mit Glockenspiel.
6. Tag: Kosice - Satoraljaujhely 70 Km Radfahren.
Zuerst fahren wir durch die Täler des sanften Slanske Vrchy (Sovarer Gebirge). Dann wird das Gelände immer flacher und am Horizont erscheint das Zemplen-Gebirge vulkanischen Ursprungs. Dann passieren wir die ungarische Grenze und erreichen unsere Unterkunft in Satoraljaujhely (Neustadt am Zeltberg).
7. Tag: Satoraljaujhely - Tokaj 45 Km Radfahren
Die leichteste Tagesetappe, echtes Genussradeln in den flachen Flusstälern der Bodrog und der Theiss. Zuerst fahren wir einen bequemen Radweg, der vor Kurzem auf einem früheren Schmalspurbahndamm angelegt wurde. Tagesattraktion ist das Renaissanceschloss der Adelsfamilie Rakoczi in Sarospatak, auch "calvinistisches Athen" genannt. Weiter geht es durch Flussauen zum weltberühmten Weinort Tokaj. Tokaj ist ein hübsches Städtchen mit kleinem Marktplatz, einem Bacchusdenkmal, einer renovierten Synagoge und natürlich zahlreichen Weinstuben.
8. Tag: Tokaj - Budapest
Wir verlassen Tokaj und fahren nach Budapest (Busfahrt ca. 3 Std). Nachmittags Stadtbesichtigung und Zeit zur freien Verfügung.
9. Tag (Sonntag) Ende der Reise und Abfahrt.
Wichtig: wer die Reise nicht in Budapest, sondern in Krakau beenden will, für den können wir die letzte Nacht wieder in Krakau buchen und einen Transfer aus Tokaj nach Krakau organisieren. Bitte in diesem Fall die Details individuell erfragen.